14. Jan. 2026
Women @ Accso – Julia Günther
Wer bist du und was machst du bei Accso?
Hallo, mein Name ist Julia Günther und ich arbeite als Full-Stack-Entwicklerin im Projektgeschäft bei Accso. Ich setze Anforderungen von der ersten Idee bis zum fertigen Produkt technisch um – ganz egal, ob es um einen Proof of Concept, die Implementierung neuer Features, Bugfixes oder um die Dokumentation geht. Mir ist wichtig, dass Technik für Menschen funktioniert: Ich höre zu, kläre Erwartungen und finde pragmatische, wartbare Lösungen. In der Rufbereitschaft sorge ich außerdem dafür, dass Störungen schnell behoben werden, damit die Teams reibungslos weiterarbeiten können.
Erzähle uns etwas zu deinem Weg in die IT
Mein Einstieg in die IT begann unerwartet während eines Auslandsaufenthalts vor dem Studium. Ich wollte in meiner Freizeit etwas Neues ausprobieren und fand in einer Bibliothek ein Kinderbuch zum Programmieren. Durch dieses Buch schrieb ich mein erstes "Hello-World" Programm. Danach folgte ein Python-Kurs auf Udemy, der mein Interesse weiter verstärkte. Anschließend begann ich ein duales Studium in Wirtschaftsinformatik und arbeitete parallel als Entwicklerin bei einem IT-Dienstleister. Die Kombination aus praktischer Erfahrung und Studium führte mich schließlich zu Accso. Wer hätte gedacht, dass ein Kinderbuch mein Einstieg in die IT wird?!
Was sind deine technologischen Schwerpunkte?
Ursprünglich komme ich aus dem Frontend-Bereich, habe mich aber im letzten Jahr zunehmend dem Backend zugewandt und arbeite inzwischen überwiegend Full-Stack. Aktuell liegen meine Schwerpunkte auf Backend-Entwicklung, API-Design und dem Zusammenspiel von Services. Besonders gefällt mir, dass ich die komplette Wert-Schöpfungskette begleite: vom Nutzerinterface über die Logik bis hin zur Daten- und Service-Ebene.
Welches Projekt war in deiner Zeit bei Accso besonders für dich?
Seit meinem Start bei Accso arbeite ich an einem Projekt zur globalen Vernetzung im Automotive Bereich. Ziel ist es, Autohändler weltweit enger an die Konzern-IT anzubinden. Der Hersteller stellt dafür Servicesoftware bereit, die mit den unterschiedlichen Verwaltungssystemen der Händler verbunden wird. Unser Team betreut einige der angebundenen Microservices und entwickelt die Schnittstellen, damit diese Dienste zuverlässig mit den Händlerprogrammen kommunizieren – trotz der Vielzahl an Systemen und länderspezifischen Sonderfällen. Am meisten gefällt mir, wie viel ich in diesem Projekt lerne – und dass ich es in einem großartigen Team mache, das sich gegenseitig unterstützt und gemeinsam pragmatische Lösungen findet.