11. Oktober 2019 / von Stefan Jacobs

BASTA! 2019:

Neues

aus der

Microsoft-Welt

Accso als Aussteller und Sprecher auf der Herbst-Konferenz

 

Dieses Jahr fand wieder die BASTA! In Mainz statt, die wohl größte Konferenz zu .NET- und Microsoft-Technologien im deutschsprachigen Raum. Auf der Herbst-Konferenz drehte sich alles um .NET Core 3.0 und C#8, welche passenderweise zu Beginn der Basta! veröffentlicht wurden. Der .NET-Doktor Dr. Holger Schwichtenberg, welcher einen Teil der Eröffnungs-Keynote halten durfte, zeigte einen Überblick über die kommenden Änderungen, den auslaufenden Support für .NET Core 2.3 und den Ausblick auf .NET 5. Eine gute Zusammenfassung wurde von ihm außerdem auf heise veröffentlicht.

C# 8 bietet, wie in den letzten Jahren zuvor, wieder einiges an Syntax Sugar. Wirklich neu sind hingegen die nullable reference types, welche nur noch einen NULL-Wert erlauben, wenn der Datentyp ausdrücklich so referenziert wird. Dieses Feature kann explizit ein- und ausgeschaltet werden. Es kann Warnungen oder Compile-Errors erzeugen, wenn ein non-nullable-Wert NULL sein könnte. Zudem soll es dabei helfen, die am häufigsten erzeugte Fehlermeldung, die Null Reference Exception, in den Griff zu bekommen.

C# clientseitig im Browser ausführen

Bereits letztes Jahr haben wir bei unserem Basta!-Besuch über Blazor berichtet. Dieses Jahr war der Fokus noch mehr auf der neuen Technologie, welche eine Alternative zu Javascript bieten soll.

Mit dem aktuellen Serverside Blazor, einer Weiterentwicklung der Razor Pages, kann C#-Code in einer Web-Anwendung ausgeführt werden. Dabei behält der Server für jeden aktiven Client eine Kopie des Document Object Models (DOM) im Speicher, einen sogenannten Shadow-DOM. Der Client schickt alle Klicks, die er macht, an den Server, dieser verarbeitet die Seite per C# und schickt das Delta an Änderungen, die an der Seite auszuführen sind, an den Client zurück. Eine gute Option für kleine Web-Anwendungen, die aber schlecht skaliert, da der Server für jeden Client die DOM-Daten vorrätig halten muss.

Mit .NET 5 soll nun auch Clientside Blazor kommen. Hier ist der Unterschied, dass der C#-Code als WebAssembly mitsamt aller .DLL-Dateien an den Browser geschickt wird und dieser dann diese Assembly direkt im Browser ausführt. Clientside Blazor ist dabei nicht als Ablöse zu gängigen Frontend-Technologien wie beispielsweise Angular und Typescript zu sehen, sondern als Alternative, um beispielsweise auf Javascript teilweise oder komplett verzichten zu können.

Accso stellt aus

Wie bereits auf der Spring-Basta im Frühjahr dieses Jahres hat sich Accso erneut als Aussteller und Sprecher an der Basta! beteiligt.

Besonderen Anklang fand unser Nanoleaf-Spiel LightsOut, bei dem der Spieler alle Lichter in einem 3×3-Gitter an- oder ausschalten muss. Das Hauptziel dieser Aufgabe ist es den verstopften Antrieb unseres im All umherfliegenden Accsonauten Cody wieder freizumachen. Wer das hilflose Maskottchen erfolgreich retten konnte, durfte es zum Dank als Plüschversion mit nach Hause nehmen.

Das Nanoleaf-Spiel ist ein hauseigener Showcase, der unter der unter Haube mit NodeJs auf einem Raspberry Pi läuft. Schafft es der Spieler alle Lichter an- oder auszuschalten, wird über eine Rest-API ein Signal an einen WLAN-Chip geschickt, der dann den Schrittmotor eines in der Rakete befindlichen Süßigkeitenspenders ansteuert und damit die Süßigkeit ausspuckt, welche die Düse der Rakete verstopfte.

Das Accsoteam erklärt das Spiel 'Lights Out' auf der Basta!
Das Accsoteam erklärt das Spiel 'Lights Out'
Franziska Leis
Der Accso-Stand auf der Basta! mit Firmenmaskottchen Cody und seinen Accsonauten-Kollegen
Der Accso-Stand mit Firmenmaskottchen Cody und seinen Accsonauten-Kollegen
Franziska Leis

Accso stellt vor

Unser Kollege Jens Lorek trat als Sprecher mit seinem Vortrag „NuGet – Verpackt, verteilt, verfeinert“ auf. Er berichtete über die Möglichkeiten, die der Paket-Manager bietet, wann es sich lohnt, Codesegmente in NuGet-Pakete zu separieren und wie man diese am Besten im Team oder Unternehmen verteilen kann. Wer den Vortrag nicht hören kannte, kann ihn sich auf dem Youtube-Kanal von Accso anschauen.

Fazit

Mit spannenden Vorträgen, gutem Essen, tollen Events und interessanten Gesprächen können wir von dieser Basta! nur positiv berichten. Die durch den kürzlichen Brand der Rheingoldhalle bedingten Raumprobleme, nämlich das Pendeln zwischen Rheingoldhalle und dem benachbarten Hilton-Hotel, konnten wir gut aushalten. Die Organisation war sehr gelungen und die Basta!-Veranstalter waren sogar mit Regenschirmen für die Raum-Pendler ausgestattet.

Trotz Wetter und Umbau behalten wir die Konferenz sehr gut in Erinnerung. Es fiel uns zwischenzeitlich nicht leicht, uns zwischen den verschiedenen Vorträgen zu entscheiden, da bis zu acht parallel angeboten wurden und so freuen wir uns schon jetzt auf die nächsten Konferenzen.

Wer gerne auch einmal dort sein möchte, dem sei die Spring-Basta! vom 24. bis 28. Februar 2020 in Frankfurt empfohlen.

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