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01. April 2019 / von Volker Lotze

Der

Accso-Net

Day

2019

Die Accso-Communities präsentieren ihre Arbeit 

Wissensaustausch zum Thema künstliche Intelligenz 

Eine Konferenz, 10 Communities, zahlreiche Mitarbeiter, viel Know How-Aufbau zu Machine Learning und Co – so könnte das Fazit des AccsoNet Day der AccsoCon 2019 lauten. Unsere Communities sind Arbeitsgruppen in denen sich rund die Hälfte der Mitarbeiter mit unterschiedlichen Themen, wie z.B. aktuellen Technologien, intensiv auseinandersetzen und ihr Wissen mit allen Mitarbeitern teilen. Dadurch haben alle Accsonauten jederzeit einen sehr guten Überblick, welche Technologien und Methoden sich zum Lösen ihrer Aufgaben sinnvoll einsetzen lassen und können ihren Kunden eine bestmögliche Beratung bieten. Der AccsoNet-Day, welcher auch in diesem Jahr am zweiten Tag der AccsoCon stattfand, dient dazu den Wissensaustausch zwischen den Mitarbeitern zu intensivieren: Die einzelnen Communities haben Vorträge zu ihren Arbeitsergebnissen gehalten und nicht nur die Möglichkeiten, sondern auch die Grenzen der von Ihnen betreuten Technologien aufgezeigt.

Kreatives Chaos am DevOps-Community Stand
Kreatives Chaos am DevOps-Community Stand
Kay Dörnemann

Anschließend konnten sich die Zuhörer an den kleinen Messeständen der Communities ausführlicher über die einzelnen Fachgebiete informieren. In diesem Jahr drehte sich auf der AccsoCon alles um das Thema künstliche Intelligenz. So haben auch die Communities bei ihren Beiträgen ihre Schwerpunkte auf sämtliche Teilbereiche dieses Themas gelegt. Passend zur Konferenz wurde die Community Machine Learning vor kurzem neu gegründet. 

Cody, wie ist das Wetter heute auf dem Mars? 

Chatbots und Sprachassistenten haben inzwischen längst Einzug in den Alltag gehalten. Doch Google, Alexa und Siri bekommen dank unseren .NET und BPM Communities nun Gesellschaft: Ihr Chatbot Cody ist Mitarbeiter in einem fiktiven Reisebüro für Weltraumreisen. Interessierte Accsonauten konnten hier mit Cody sowohl eine Weltraumreise buchen als sich auch über ihr Reiseziel informieren. Wer für eine solche Reise erst das nötige Kleingeld (z.B. durch Sportwetten) verdienen muss, konnte in einem anderen Beitrag lernen, wie man maschinelles Lernen dazu nutzen kann um Fußballergebnisse möglichst genau vorherzusagen. 

Die Roboterspinne Hexa wartet auf ihren Auftritt
Die Roboterspinne Hexa wartet auf ihren Auftritt
Kay Dörnemann

Machine Learning meets Robotic 

Auch die Industrie profitiert von den neuen Möglichkeiten. Unsere Industrie 4.0 Community informierte darüber, wie künstliche Intelligenz in einer SmartFactory nicht nur bei der Fehlererkennung und Qualitätssicherung, sondern auch zur Vorhersage von Maschinenausfällen und Diagnose von Störungen eingesetzt werden kann. Das „Haustier“ der Community ist die Roboterspinne Hexa: Sie kann eigenständig Gesichter erkennen und winkte den erkannten Personen zu. 

Von den Anfängen bis zur Cloud 

Doch bei all den Möglichkeiten, die uns die KI heute bietet: Die Anfänge waren schwer. Die Smart Clients Community fasste in ihrem Vortrag die Geschichte der künstlichen Intelligenz, welche von vielen Rückschlägen geprägt wurde, zusammen.

So hat die zu geringe Rechenleistung der Computer lange Zeit die Leistungsfähigkeit der KI begrenzt. Zum Glück ist dies im Zeitalter von Cloud-Diensten kein Problem mehr. Die Cloud Community berichtete über die Möglichkeiten, die Microsoft Azure, Amazon Webservices und die Google Cloud bieten, um eigene Anwendungen mit kognitiven Fähigkeiten, z.B. bei der Erkennung von Bildern, auszustatten. 

Jenseits der künstlichen Intelligenz gab es ebenfalls viel zu lernen. So informierte die DevOps Community im Rahmen von Fallstudien und konkreten Erfahrungen, wie sich die Zusammenarbeit zwischen Entwicklung und Betrieb verbessern lässt. Die Architektur Community diskutierte in Ihrem Beitrag anhand eines Kundenprojekts die fachlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen für den Einsatz einer Microservice-Architektur. Sie stellte dabei auch die wichtigsten Kriterien vor, anhand der sich einfach herausfinden lässt, ob der Einsatz von Microservices in Entwicklungsprojekten gerechtfertigt ist. 

Begeisterte Accsonauten 

Wie auch im letzten Jahr gab es sehr viel zu sehen und Neues zu entdecken. Und das gilt nicht nur für die vielen interessanten Projekte. Da die Accso in den letzten Monaten wieder stark gewachsen ist, gibt es viele neue Kollegen, die wir während der Pausen und der Abendveranstaltung kennen lernen durften. Jeder Accsonaut ist aufgerufen und wird darin unterstützt, neben seiner Projektarbeit in den Communities weitere Themen voran zu bringen.  

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