Technologien

 

Java

Lizenzpolitik

 

Die Java-Release-Politik hat sich geändert: Alle 6 Monate kommt nun ein neues Release heraus. Long Term Support gibt es jedoch nicht auf jedes Release, sondern nur auf Java 11 und dann erst wieder auf Java 17. Ansonsten werden Security-Updates jeweils nur bis zum erscheinen der nächsten Java-Version veröffentlicht.Mit der geänderten Release-Politik gibt es auch ein neues Lizenz- und Support-Modell von Oracle: Beginnend mit Java 11 kann das Oracle JDK nicht mehr lizenzkostenfrei in Produktion betrieben werden.

Ist Java damit nicht mehr (kosten)frei? Nicht ganz. Oracle selbst stellt als freie Alternative das Oracle OpenJDK zur Verfügung, das zu diesem Zweck weitgehend an das kommerzielle Oracle Java angepasst wurde. Dazu haben namhafte Anbieter wie Amazon, IBM und Red Hat eigene Java-Distributionen auf Basis des OpenJDK im Angebot, für die kostenfrei auch längerfristiger Support angeboten wird.

Egal ob Bestandsanwendung oder Neuentwicklung: war früher das Oracle JDK die sichere Default-Wahl, muss man sich jetzt intensiv Gedanken darüber machen, auf welche Java-Distribution man setzt. Diese Auswahl kann für verschiedene Anwendungen sehr unterschiedlich sein – Aspekte wie Budget, Kritikalität, Migrationsaufwand und auch der Einsatz spezieller Technologien wie z.B. Java Web Start spielen hier unter anderem eine Rolle.

Wir verfolgen diese Entwicklung der Java-Plattform aufmerksam und haben bereits auf Konferenzen, beispielsweise den IT-Tagen, über dieses Thema berichtet, sowie Kunden bei der Wahl einer Java-Plattform für die Zukunft beraten. Alle unsere Veröffentlichungen zum Thema Java 9/Jigsaw finden Sie auf unserer Publikationsseite.

Brauchen Sie Unterstützung bei der Migration ihrer Java-Anwendungen und bei der Auswahl einer geeigneten Java-Plattform? Sprechen Sie uns gerne an!